SPD für ein fortschrittliches Gymnasium

Kreistagsfraktion

Kreistagsfraktion unterstützt Projektgruppe zur Umsetzung der Energiewende

„Damit die Neuausrichtung der Erzeugung und des Verbrauchs von Energie in die Zukunft wirkt und nicht unter dem nachlassenden Schock der Katastrophe von Japan langsam im Tagesgeschäft versandet, braucht der Landkreis Landshut die optimale strategische Ausrichtung.“

So begründete Fraktionsvorsitzende Ruth Müller die Forderung nach einer Projektgruppe, in der auch Vertreter von gesellschaftlich relevanten Gruppen vertreten sein sollten. Diese brauche man nicht nur zur Einbringung fachlich fundierter Vorschläge sondern auch zur Umsetzung neuer Konzepte. Man müsse auch hier aus Betroffenen Beteiligte machen. Stellvertretende Landrätin Christel Engelhard ergänzte, würde man den Umweltausschuss belassen und um den Kreis der Experten ergänzen, entstünde ein zu großes Gremium das nach allen Erfahrungen nicht zu einer erfolgreichen Arbeit in Detailfragen in der Lage sein würde. Sehr wichtig sei nach Auffassung von Kreisrat Peter Barteit wegen der dort bereits bestehenden Strukturen in dieser Frage die Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut. Besonderer Wert solle auch auf den Aspekt der Speicherung von Energie gelegt werden, da die regenerativen bekanntermaßen erheblichen natürlichen Schwankungen unterlägen.

Auf den Neubau des Gymnasiums ging Kreisrat Gerhard Babl aus der Sicht eines Mitgliedes des Hochbauausschusses ein. Vom Grundsatz her müsse man hier in die Zukunft gerichtet planen, um auch die Voraussetzungen fortschrittlicher Lernformen anbieten zu können. Den jetzt aktuellen Kostenrahmen mit rund 34 Millionen Euro empfindet der Veldener Bürgermeister als angemessen. Den vagen Schätzungen, die seinerzeit dem Bürgerentscheid zugrunde lagen und nur bei etwa der Hälfte der jetzt benötigten Mittel gelegen seien, solle man heute nicht mehr nachtarocken. Allerdings müsse bei der dem Kreistag vorliegenden Kostenberechnung auch tatsächlich der „Deckel auf dem Topf“ gehalten werden. Die Einhaltung des nunmehr zur Diskussion stehenden Kosten- und Zeitrahmens erfordere ein hohes Maß an Kreativität, nicht nur bei den planenden Akteuren.

Die ungebremste Erweiterungswelle bei den Realschulen des Landkreises nahm Kreisrat Franz Göbl zum Anlass, eine Neugründung für den südwestlichen Landkreisteil zu fordern. Dazu sei kein Neu- oder Erweiterungsbau erforderlich. Leer stehende Hauptschulkapazitäten ließen sich aufgrund einer verfehlten Schulpolitik der bayerischen Staatsregierung im Raum Buch, Vilsheim, Altfraunhofen, Tiefenbach und Eching mühelos finden. Darüber hinaus würde der Landkreis seinen jungen Bürgern viel Zeit und sich selber erhebliche Summen bei der Schülerbeförderung sparen, so der Bucher Bürgermeister in seiner Vorausschau.

 
 

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