SPD Altdorf nominiert Georg Wild als Bürgermeisterkandidaten

Wahlen


Ruth Müller (l.) und Christel Engelhard (r.) gratulieren dem Bürgermeisterkandidaten Georg Wild (Mitte)

Kreisvorsitzende Ruth Müller und stellvertretende Landrätin Christel Engelhard wünschen dem Kandidaten Georg Wild viel Erfolg

Ein einstimmiges Votum erhielt der 3. Bürgermeister der Marktgemeinde Altdorf, Georg Wild, bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus Frauenbauer am 31. Mai 2012.

Die Altdorfer Bürgerinnen und Bürger müssen am 29. Juli zur Wahlurne gehen, da der bisherige Bürgermeister vor kurzem verstorben ist.

Altdorfs Altbürgermeister Josef Sehofer schlug der Aufstellungsversammlung, die unter der Leitung von SPD-Geschäftsführerin Marianne Bontzol tagte, als Kandidaten Georg Wild vor, der seit 1996 im Marktgemeinderat von Altdorf sitzt.

Der 47jährige Studienrat stellte in seiner engagierten Rede seine Ziele und Pläne für die weitere Zukunft der großen Gemeinde am Rande der Stadt Landshut vor. Der Ausbau der Geothermie müsse voranschreiten, allerdings sei es hier wichtig, dass die Finanzierung stimme. Die Energiewende könne nur gelingen, wenn auch von staatlicher Seite die Zuschüsse fließen, so Wild. Werden die Leitungen für Geothermie gelegt, so müsse die Gelegenheit auch gleich genutzt werden, Glasfaser-Kabel zu verlegen, um endlich in jeden Haushalt ein schnelles Internet zu bringen.

Transparenz und Bürgernähe ist dem engagierten Kommunalpolitiker wichtig und so betonte er, dass er bei künftigen Investitionen und Vorhaben der Gemeinde die Bürger vorab stärker informieren wolle. Und außerdem wolle er als Bürgermeister eine feste Sprechstundenzeit anbieten, während der jeder kommen könne, ohne vorher einen Termin vereinbart zu haben.

Als äußerst kommunikativer Mensch sei ihm die persönliche Begegnung mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtig und dies wolle er auch als Bürgermeister pflegen.

Als Vater von vier Kindern sei ihm auch der Dialog zwischen den Generationen wichtig, Seniorentreff und Kindergarten könnten sich hervorragend ergänzen und im kulturellen Bereich will er sich verstärkt um die Musikschule kümmern.

Die Kreis- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller wünschte dem Bürgermeisterkandidaten Georg Wild viel Glück und sicherte die Unterstützung der SPD im Landkreis Landshut zu. Altdorf sei von 1996 bis 2008 sozialdemokratisch geführt gewesen und in dieser Zeit seien viele Weichenstellungen erfolgt, von denen die Marktgemeinde noch heute profitiere. Sie erinnerte in diesem Zusammenhang an die Vorreiterrolle der Marktgemeinde im Hinblick auf Kinderbetreuung für "unter-Dreijährige" und für die Schulkinder. Altdorf habe die erste Kinderkrippe angeboten und sei eine der ersten Gemeinden gewesen, die auch ein Hortangebot für Schulkinder gehabt habe. Auf diesem guten Weg solle die SPD gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten weitergehen, so Müller.

Stellvertretende Landrätin Christel Engelhard schloss sich den Glückwünschen an und erinnerte daran, dass sie und Georg Wild gemeinsam in die Kommunalpolitik gekommen seien. "Den Altdorfer Bürgerinnen und Bürger könne man zu diesem Wahlvorschlag der SPD gratulieren", so Engelhard. Am 29. Juli könne man hoffentlich gemeinsam den Erfolg der langjährigen kommunalpolitischen und ehrenamtlichen Arbeit von Georg Wild feiern.

 
 

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