Ausstellung über Seligergemeinde noch diese Woche in der Schlossklinik zu sehen

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Blick auf die Ausstellungstafeln in der Schlossklinik Rottenburg

Noch bis zum 10. Juni ist die Ausstellung über die "Sudetendeutschen Sozialdemokraten" in der Schlossklinik Rottenburg zu sehen. Der SPD-AK Labertal hat diese Ausstellungsreihe, die 2010 im Bayerischen Landtag eröffnet wurde, erstmals nach Niederbayern geholt. Nach Straubing und Geiselhöring ist die Ausstellung, die die Geschichte aufrechter Kämpfer gegen Faschismus und Diktatur und für Frieden und Freiheit dokumentiert, in der Schlossklinik Rottenburg zu sehen.

Tausende Sozialdemokraten mussten unter der Naziherrschaft ins Exil fliehen oder wurden im KZ ermordet. Angesichts bisweilen undifferenzierter öffentlicher Diskussionen der Themen Widerstand, Flucht und Vertreibung ist die Erinnerung an sie auch heute, 67 Jahre nach Kriegsende, wertvoll und wichtig. Eindringlich geschieht dies in der zweisprachig gestalteten Ausstellung über Flucht und Vertreibung, aber auch über Aussöhnung und Zusammenhalt, die unter maßgeblicher Beteiligung des Journalisten Georg Schatz alias Pit Fiedler unter der Trägerschaft der Seliger- Gemeinde entstanden ist.

In der Schlossklinik Rottenburg sind 21 Tafeln der insgesamt 40 Tafeln zu sehen. Der Ausstellungskatalog, der eine detailgetreue Abbildung aller Tafeln erhält, kann an der Pforte erworben werden.
Ab 11. Juni ist die Ausstellung im Krankenhaus Mallersdorf aufgebaut, die Eröffnung findet am Montag abend mit der Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer statt.

 
 

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