Mit Aktionen zu "Zivilcourage heute" für bundesweiten Preis nominiert

AntiFa/Migration


MdL Peter-Wilhelm Dröscher und Ruth Müller im Willy-Brandt-Haus in Berlin

Informationen in Berlin über den Wilhelm-Dröscher-Preis eingeholt

Unter 39 nominierten Kandidaten aus dem ganzen Bundesgebiet um den „Wilhelm-Dröscher-Preis“ ist auch der SPD-Arbeitskreis Labertal dabei. Die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller verbrachte ein Wochenende in Berlin, um sich auf die Präsentation des SPD-Arbeitskreises auf dem Bundesparteitag der SPD im Dezember vorzubereiten.

Der SPD-AK Labertal hat sich in der Kategorie „Aktionen gegen Rechts“ beworben mit dem Titel „Wider das Vergessen – Zivilcourage heute“. Durch thematische Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema „Widerstand“ und „Rechtsradikalismus“ in Zusammenarbeit mit Schulen, Verbänden und Kirchen sei man flächendeckend in 15 Ortsvereinen landkreis- und bezirksübergreifend präsent. Seit der Gründung des SPD-Arbeitskreises, der sich über fünf Landkreise und zwei Regierungsbezirke erstreckt, wurden in 14 Gemeinden Ausstellungen an Schulen oder öffentlichen Gebäuden zum Thema „Rechtsextremismus“ gezeigt oder Informationsveranstaltungen durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen und Kirchen gelang es dem Arbeitskreis so, Vergangenes als Mahnung für die Gegenwart und Zukunft in einer Region nachhaltig zu präsentieren. Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem DGB konnten verschiedene Ausstellungen in die Region geholt werden. „Wir wollen damit auch „Kultur auf´s Land“ holen", so Ruth Müller in der Vorstellung des Projekts in Berlin.

Der „Nachhaltigkeitsfaktor“ habe sich bei den „Bonhoeffer-Wochen“ gezeigt, die 2010 gemeinsam mit fünf evangelischen Kirchengemeinden durchgeführt wurden. Die Resonanz auf diese Veranstaltungsreihe war so groß, dass der SPD-AK Labertal für das Frühjahr 2011 die Ausstellung nach Baden-Württemberg, in die Oberpfalz und in drei Gemeinden in Niederbayern vermittelte. Für 2012 liegen bereits wieder Anfragen aus verschiedenen Teilen Deutschlands vor.

Unter dem Motto „Zivilcourage heute“ fanden im Jahr 2011 bereits in Langquaid und Mallersdorf Veranstaltungen über "Mutige Menschen - Der Kleine Widerstand im Labertal" statt. Rottenburg und Geiselhöring sind die nächsten Stationen dieser historischen Reihe.

Seit 1982 wird beim Bundesparteitag der Wilhelm-Dröscher-Preis verliehen, mit dem beispielhaftes ehrenamtliches Engagement in der SPD ausgezeichnet wird. Mit der Namensgebung wird die Lebensleistung des ehemaligen SPD-Schatzmeisters Wilhelm Dröscher gewürdigt, der 1977 auf dem Hamburger Parteitag starb. Dem Kuratorium des mit 15.000 Euro dotierten Preises sitzt Bundesministerin a. D. Heidemarie Wieczorek- Zeul vor.

MdL Peter-Wilhelm Dröscher, der als Sohn der Familie Dröscher ebenfalls im Kuratorium mitwirkt, informierte über den Veranstaltungsablauf im Dezember und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihre guten Ideen und ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Bevölkerung.

 
 

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