Anbau an der Rottenburger Förderschule eingeweiht

Kreistagsfraktion

Mit einem bunten Potpourri von Musik, Gesang und Theater unterhielten die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule die Ehrengäste bei der Einweihungsfeier

Nach nur wenigen Monaten Bauzeit wurde der 335 Quadratmeter große Anbau der Astrid-Lindgren-Schule am Dienstag, 25. Januar 2011 in Rottenburg eingeweiht. 120 Schüler und Schülerinnen werden derzeit in zehn Klassen in den Jahrgangsstufen eins bis neun von 23 Lehrkräften beschult. Die alten Räume waren zu eng geworden, Besprechungsräume fehlten ganz. Deshalb entschloss sich der Kreistag des Landkreises Landshut, hier finanzielle Mittel in die Hand zu nehmen, um die Ausstattung zu verbessern und den neuen Bedürfnissen anzupassen.

900.000 Euro wurden investiert und es entstanden Fachräume für Chemie, Physik, Biologie, Vorbereitungs- und Gruppenräume und eine Lehrerbücherei. Ein Elternsprechzimmer und ein Lehrmittelraum wurden ebenfalls neu errichtet.

Nach dem abwechslungsreichen Programm in der Turnhalle und der Segnung durch Pfarrer Max Rabl und Pfarrer Peter Nauhauser konnten die neuen Räumlichkeiten besichtigt werden. Die beiden Mitglieder des Hochbauausschusses, Bernd Zauner und Gerhard Babl machten sich zusammen mit der Fraktionsvorsitzenden Ruth Müller bei einem Rundgang ein Bild von der erweiterten Schule. In allen Klassenzimmern wurden die Gäste fröhlich begrüßt.

Bürgermeister Bernd Zauner, selbst Lehrer, brachte es auf den Punkt: Am Beispiel der großartigen Darbietungen bei der Einweihung sehe man, dass es beim Schulerfolg vor allem darauf ankomme, kleine Klassen zu haben und vor allem Zeit zu haben, um mit den Schülern gemeinsam den Lernstoff zu bewältigen. Das solle für alle Schulen die Grundlage sein. Dazu dürfe man allerdings nicht "Bildungspolitik nach Kassenlage" machen, wie es derzeit beim Kultusministerium angesichts der niedrigen Lehrereinstellungen praktiziert werde, ergänzte die Fraktionsvorsitzende Ruth Müller.

 
 

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