Ambiente der Schlossklinik begeisterte

Kommunalpolitik

Mandatsträger der SPD unterstützen zügigen Ausbau zum modernen Rehazentrum

„Hier möchte ich auch wieder gesund werden“, war die spontane Äußerung einiger SPD-Genossen nach der Besichtigung der Schlossklinik Rottenburg. Das ehemalige Wasserschloss zeigte sich beim Besuch der SPD-Mitglieder aus dem Wahlkreis Landshut-Kelheim aber auch von seiner besten Seite: Sonnenschein und ein lauer Sommerabend ließen das Gebäude erstrahlen und verströmten eine idyllische Ruhe am Schlossteich.

Die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller hatte diesen Termin organisiert und zahlreiche Mitglieder waren dieser Einladung gefolgt. Chefarzt Dr. Klaus Timmer stellte die Entwicklung des Krankenhauses vom „Kreiskrankenhaus zur Geriatrie“ vor und erläuterte, warum es Mitte der 90er Jahre notwendig geworden sei, sich zu spezialisieren. Mit dem Standbein der „Geriatrie“ habe man bereits vor rund 15 Jahren die Weichen richtig gestellt und sich im Bereich der Altersheilkunde über die Landkreisgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Gleichzeitig könne man so auch die medizinische Grundversorgung in der Region sicher stellen. Beim Rundgang durch das Krankenhaus stellte Verwaltungsleiter Thomas Rohrmeier die verschiedenen Einrichtungen – von der Logopädie und Ergotherapie bis hin zum Bewegungsbad vor.

Nun plane der Landkreis Landshut wieder einen Schritt in Richtung Zukunftssicherung: Das ehemalige Schwesternwohnheim neben dem Wasserschloss werde nun nicht mehr genutzt und auf diesem Areal soll eine Einrichtung entstehen, die eine Anschlussheilbehandlung für orthopädische Patienten ermöglicht. Das zum Kommunalunternehmen gehörende Vilsbiburger Krankenhaus habe einen Schwerpunkt im Bereich der Orthopädie. Viele Patienten, die derzeit im Raum Landshut – Mallersdorf – Vilsbiburg im Bereich der Hüft- und Knie-Endoprothetik operiert würden, müssten sich im Anschluss einer Heilbehandlung außerhalb der Region Landshut unterziehen. Mit der Schaffung eines eigenen Rehazentrums in Niederhatzkofen könne man eine wohnortnahe Weiterbehandlung der Patienten anbieten und so die vorhandenen Strukturen nutzen. Derzeit wandern jährlich mehr als 4.000 Patienten in Kliniken anderer Regionen ab – einen Teil davon könne man durch Synergie-Effekte auch in Rottenburg mit einer Anschlussheilbehandlung versorgen. Der Rottenburger Stadtrat Hans Weigl machte deutlich, dass diese Entscheidung auch positive wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region habe: Rund 20 Arbeitsplätze entstünden zusätzlich und dem Landkreis bleibe ein Das neue Gebäude soll für rund 30 Patienten Platz bieten und mit einem Verbindungsgang an die Infrastruktur der Rottenburger Schlossklinik angebunden werden.

 
 

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