SPD besuchte die Kaminkehrer-Innung

Umwelt


SPD-Politiker beim Besuch der ndb. Kaminkehrer

Ludwig Wörner und Reinhold Perlak kamen nach Rimbach - energiepolitischer Sprecher der Landshuter SPD, Markus Schlichter organisierte Besuch

Am vergangenen Donnerstagvormittag kam Ludwig Wörner, der umweltpolitische Sprecher der SPD im Bayerischen Landtag nach Rimbach und besuchte dort die Kaminkehrer-Innung von Niederbayern.

Des Weiteren waren zu einem informativen Erfahrungs- und Gedankenaustausch Reinhold Perlak, der ehemalige Straubinger Oberbürgermeister und Mitglied des Bayerischen Landtags der SPD-Fraktion, Irene Ilgmeier, die stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD, Hugo Steiner – Bezirksvorstandsmitglied der SPD Niederbayern, Josef Koch der Zweite Bürgermeister der Gemeinde Mengkofen und SPD-Fraktionsvorsitzender im Landkreis Dingolfing-Landau, Marianne Bontzol von der SPD-Geschäftsführung in Landshut wie auch Franz Wagner, ehemaliger SPD-Geschäftsführer für Niederbayern zugegen.

Der Stellvertretende Obermeister der Kaminkehrer-Innung Niederbayern Holger Frischhut begrüßte die anwesenden Gäste der SPD sowie die Kollegen seiner Zunft und gab einen kurzweiligen Rückblick sowohl auf das Haus der Innung in Rimbach wie auch auf die derzeitige Entwicklung bei den Schornsteinfegern. Das Haus in Rimbach der Kaminkehrer-Innung wird intensiv für die Fort- und Weiterbildung genutzt und ist mit Leben erfüllt. Bei Schulungen für Feststofffeuerstätten hat sich dieses Haus als Kompetenzzentrum nicht nur in Deutschland sondern sogar in Europa einen guten Namen gemacht. Der Berufsbildungswart der Kaminkehrer-Innung Martin Meindl sagte: „Derzeit gibt es 54 Auszubildende der schwarzen Zunft in Niederbayern. Es existieren hier 167 Kehrbezirke. 132 Kaminkehrer-Meister sind zugleich als Energieberater tätig. Heuer wurden in Niederbayern 21 Ausbildungsverträge abgeschlossen.“

Markus Schlichter, technischer Berater des Landesverbands Bayern der Kaminkehrer-Innung, wie auch Christian Linz, der technische Berater derKaminkehrer-Innung Niederbayern und der Öffentlichkeitsbeauftragte Armin Treidl tauschten sich intensiv mit den SPD-Politikern aus undtrugen ihre Erfahrungen wie auch derzeitige Hindernisse und zukünftige Befürchtungen und Missstände auf, die ihnen und ihrenKollegen und dem Handwerk aufgebürdet würden. Insbesondere wurde bemängelt, dass sich zukünftig alle sieben Jahre die Kaminkehrer-Meister um einen Bezirkbewerben müssen ohne dass es einheitliche Bewerbungskriterien hierfür in den einzelnen Regionen gibt und für diese keine ebenfalls einheitlichen Regelungen und Gewichtungen zum Ansatz kommen. Des Weiteren wurde angemahnt, dass beim neuen Erneuerbaren Energien Wärmegesetz kein Vollzug vorhanden ist. Dadurch würden staatliche Bezuschussung nicht überprüft. Andererseits würden Fördermaßnahmen im Energiebereich, wie beim Heizungseinbau kurzfristig gestoppt und gestrichen, weil der „Topf“ leer ist. Dies sorgte nicht nur bei dem Antragsteller für Ärger, sondern eben auch beim Energieberater.

Die SPD-Politiker versprachen sich der Dinge anzunehmen und in den Gremien vorzubringen, nach Möglichkeit zu unterstützen beziehungsweise eine Regelung mit den anderen Parteien anzustreben, die der Sache bestmöglich gerecht werden würde

 
 

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