"Politikwechsel im Süden"

Kreisvorstand

Für die Resolution "Politikwechsel im Süden" stimmten auch die Delegierten der SPD aus dem Bundeswahlkreis Landshut-Kelheim am Landesparteitag am vergangenen Wochenende in Germering.

"Farbspiele und Koalitionsfragen sind den Bürgerinnen und Bürgern egal", so der wiedergewählte Landesvorsitzende Florian Pronold. Die Menschen wollen wissen, welche Themen in den kommenden Jahren eine Rolle spielen.

Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie wird - nicht nur beim Ausbau der Erneuerbaren Energien - eine große Herausforderung für die nächsten Jahre sein. Im sozialen Bereich stehen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bessere Bildungschancen und der Erhalt der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum auf der Agenda der bayerischen SPD.

Mehr Steuergerechtigkeit und vor allem die Bekämpfung des Lohndumpings sind für die Sozialdemokraten weitere Ziele, die es umzusetzen gilt. Die Delegierten des Landesparteitags gratulierten MdB Florian Pronold und MdL Natascha Kohnen zur Wiederwahl als Landesvorsitzender bzw. als Generalsekretärin.

Wer echten Fortschritt will, müsse einen Politikwechsel im Süden anstreben, so die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller. Sie erinnerte daran, dass die SPD seit Jahrzehnten den Ausstieg aus der Atomenergie und die Einführung von Frauenquoten als Startchance gefordert habe. Das dreigliedrige Schulsystem werde wohl als nächstes ins Wanken geraten, prophezeite auch der AfB-Vorsitzende und Delegierte Herbert Lohmeyer.

Bild v. l. n. r.:
Daniel König (Bezirksvorsitzender Jusos Niederbayern); Johann Kolbeck (SPD KV Kelheim); Thomas Schug (stv. Kreisvorsitzender SPD Kelheim); MdL Natascha Kohnen (Generalsekretärin); Kerstin Schanzer (stv. Kreisvorsitzende); Herber Lohhmeyer (Vorsitzender AfB Landshut); MdB Florian Pronold (Landesvorsitzender); Ruth Müller (Kreisvorsitzende Landkreis Landshut)

 
 

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