Bundesgesundheitsministerin a. D. zeigte sich beeindruckt von der Leistungsvielfalt der La.KUMed-Krankenhäuser
MdB Ulla Schmidt besuchte 1. ndb. Hospiz in Vilsbiburg
Kreistagsfraktion
„Hinter der Hospizidee steht eine Bürgerbewegung, die von vielen Ehrenamtlichen getragen wird“, das machte La.KUMed-Verwaltungsleiter Johann Butz beim Besuch von MdB Ulla Schmidt in Vilsbiburg deutlich. Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin der SPD war auf Einladung der SPD-Kreistagsfraktion mit ihrer Vorsitzenden Ruth Müller nach Vilsbiburg gekommen, um über die Krankenhaus-Versorgung und Finanzierung im ländlichen Raum zu diskutieren.
Mit dabei war auch der stellvertretende Bezirksvorsitzende der SPD Niederbayern, Peter Stranninger aus Straubing sowie der Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier aus dem Nachbarlandkreis Dingolfing. Vorab fand eine Besichtigung des 1. Niederbayerischen Hospizes statt, das im vergangenen Jahr in Vilsbiburg eröffnet wurde. Man wolle mit dem Hospiz eine ganzheitliche Sterbebegleitung mit qualifizierter Schmerztherapie und Symptomkontrolle sowie seelsorgerischer und psychosozialer Begleitung. Dr. Hermann Albersdörfer und Dr. Johann Hatzl informierten die Besuchergruppe aber auch über die schwierige Situation der Hospizfinanzierung. Aufgrund der derzeitigen Rechtslage erstatten die Krankenkassen nur 90 Prozent der tatsächlich entstehenden Hospizkosten, zehn Prozent der Kosten hat der Träger des Hospizes, in dem Fall La.KUMed (Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung), zu tragen.
Die Bundespolitikerin empfahl den SPD-Mitgliedern, die landesweiten Vergleichssätze für die Hospizberechnung anzufordern, um einen besseren Überblick über die Kostensituation zu erhalten. Breiten Raum in der Diskussionsrunde nahm im Anschluss auch die Krankenhausfinanzierung im ländlichen Raum ein. MdB Ulla Schmidt zeigte sich erstaunt, dass scheinbar grundlos die Ermächtigungen für die ambulanten Leistungen im Krankenhaus Vilsbiburg entzogen wurden. „Mich würde die Grundlage dieses Vorgehens interessieren“, so Ulla Schmidt. Hier sei die Landesregierung gefordert. Die SPD im Landkreis Landshut wird versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, um den Bürgerinnen und Bürger im südlichen Landkreis auch weiterhin eine wohnortnahe medizinische Versorgung anbieten zu können, schlug Fraktionsvorsitzende Ruth Müller vor.
Foto:
MdB Ulla Schmidt (5. v. l.) mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Ruth Müller (4. v. l.), SPD-Statdrätin Theresa Bergwinkl und stv. Bgm. Hans Sarcher sowie Chefärzten und SPD-Mandatsträgern aus der Region beim Besuch des 1. Niederbayerischen Hospizes in Vilsbiburg
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