Energiewende im Landkreis Landshut (1)

Kreistagsfraktion

Konstituierende Sitzung der Projektgruppe "Energiewende im Landkreis Landshut" fand am Dienstag, 27.09.2011 statt

"Ein zukunftsfähiges Energiekonzept für den Landkreis Landshut soll entworfen werden", so lautet die Aufgabenstellung für die neu gegründete Projektgruppe im Landkreis Landshut. In einer ersten Runde stellten sich die Mitglieder dieser Projektgruppe vor und was sie sich erwarten. Einige Kreisräte betonten nochmals, dass es ihnen richtiger erschienen wäre, diese Aufgabe im Umweltausschuss zu belassen. Einig war man sich, dass die Themenbereiche
  • Wärme
  • Strom
  • Dämmung
  • Mobilität
als sehr wichtig betrachtet werden. Grundlegende Ziele müssten sein, den Energiebedarf zu senken, die Effizienz zu steigern und die regenerative Energieproduktion zu erhöhen. Unter dem Motto "100% erneuerbare Energien für den Landkreis Landshut" müssen die Ideen und Konzepte entwickelt und umgesetzt werden. Nach einer längeren Diskussion über die weitere Vorgehensweise einigten wir uns darauf, den aktuellen Stand bei den Gemeinden abzufragen. Ein Fragenkatalog wird erarbeitet, den die Mitglieder der Projektgruppe dann online ergänzen können. So soll z. B. in den 35 Landkreisgemeinden abgeklärt werden,
  • welche kommunalen Liegenschaften energetisch saniert werden müssen
  • welche Ideen, Konzepte oder Aktivitäten schon unternommen wurden
  • wie hoch der Anteil an Biogas / Solarthermie / Fotovoltaik in den Gemeinden bisher ist
Anhand dieser ersten Abfrage kann man dann entscheiden, welche weitere Vorgehensweise nötig ist. Die Projektgruppe setzt sich zusammen aus dem Landrat, 7 Mitgliedern des Kreistags, einem Vertreter der Bürgermeister und verschiedenen Verbänden und Institutionen wie z. B. E.ON, BMW, Bayer. Bauernverband, Fachhochschule Landshut, Bund Naturschutz und LEA (Landshuter Energie-Agentur). Für die SPD-Fraktion im Landkreis Landshut ist Ruth Müller in das Gremium entsandt worden. Peter Barteit ist ihr Stellvertreter. Die nächste Sitzung wird in ca. 4 Wochen stattfinden - bis dahin sollen die ersten Ergebnisse aus der Gemeindebefragung vorliegen.
 
 

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