Aus dem Labertal zurück an die Elbe

AntiFa/Migration


Ruth Müller gibt Pastor Helmut Plank in Blankenese die Bonhoeffer-Ausstellung symbolisch zurück.

Großes Interesse in vier niederbayerischen Landkreises am Schicksal des Widerstandskämpfers. Viele Menschen in der Region konnten „Dietrich Bonhoeffer begegnen“. Seit dem17. Mai tourte die Ausstellung während der 12 Ausstellungswochen durch das Laber- und Abenstal, 559 Einträge sind im Gästebuch zu finden, doch nicht jeder Besucher hat sich dort eingetragen.

Nun ist die Ausstellung in ihre Heimatgemeinde nach Blankenese zurückgekehrt und Ruth Müller konnte Pastor Helmut Plank eine Spende in Höhe von 300 Euro für die dortige Kirchensanierung überreichen. Ein kleines Dankeschön, das während der acht Ausstellungsorten –Geiselhöring, Straubing, Neufahrn, Schierling, Rottenburg, Kelheim, Abensberg und Mallersdorf gesammelt wurden. Doch die Bonhoeffer-Wochen im Labertal gehen nach den Ferien mit einem Workshop in Geiselhöring (16. Oktober), zwei Filmvorführungen (Neufahrn und Rottenburg) sowie dem Bonhoefferkonzert am 19. November in Rottenburg weiter.

Pastor Helmut Plank freute sich, in seinem Sonntagsgottesdienst
Kirchenbesucher aus Niederbayern begrüßen zu können und nutzte die
Gelegenheit, mit einer kurzen Führung die Kirchensanierung mit einem
Kostenrahmen von ca. 420.000 Euro vorzustellen. Dass die Bonhoeffer-
Ausstellung seiner Gemeinde so große Resonanz gefunden habe, freue ihn, so Pfarrer Plank. Beim Durchblättern des Gästebuchs zeigte er sich auch von den zahlreichen Einträgen beeindruckt. Gerade dass auch so viele Schulklassen den Weg in die Ausstellung gefunden hätten, zeige, welch ein Erfolg die Ausstellung gewesen sei. Die Veranstalter, der SPD Arbeitskreis Labertal und die evangelischen Kirchengemeinden in der Region, hatten es sich ja zum Ziel gesetzt, gerade die Jugend zu informieren, damit Vergangenes nicht vergessen, sondern als Mahnung und Auftrag verstanden werde.

Das Mallersdorfer Burkhartgymnasium, die Volksschule Geiselhöring, die
Realschule Neufahrn, die Hauptschule Furth, die Volksschule Pfeffenhausen, die Volksschulen aus Rottenburg und Rohr, die Abensberger Hauptschule und die Nardini-Realschule aus Mallersdorf – Schülerinnen und Schüler all dieser Schulen haben sich im Gästebuch eingetragen und sich mit dem evangelischen Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer auseinandergesetzt.

Und auch Pastor Plank verewigte sich im Gästebuch der Ausstellung mit den Worten: „Mit großem Dank für das engagierte Ausstellungsgeschehen – bleibende Segensspuren mögen der Ausstellung folgen“. Dass weitere Spuren folgen werden,
das konnte ihm Ruth Müller bei ihrem Besuch in Hamburg bereits versprechen:

Für 2011 laufen bereits die Vorbereitungen für eine Neuauflage der Bonhoeffer-
Wochen in einer anderen Region Bayerns.

 
 

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