Abschied aus der Kreistagsfraktion nach 30 Jahren

Kreistagsfraktion

Dank an Christel Engelhard und Franz Göbl

„Alle Stimmen sind nun ausgezählt und die Ergebnisse der Kreistagswahl stehen fest“, so Fraktionsvorsitzende Sibylle Entwistle bei der Fraktionssitzung der SPD-Kreistagsfraktion am vergangenen Freitag. Getroffen hatten sich die amtierenden Kreisräte und dazu auch schon die beiden neugewählten Kollegen Siegfried Kaschel und Hans Luger eingeladen, um die abgelaufene Kreistagsperiode Revue passieren zu lassen und die ersten Schritte für die Zeit ab Mai zu planen.

„Es waren keine einfachen Jahre, besonders der Beginn war mit der Corona-Pandemie schwierig“, erinnerte sich stellvertretender Landrat Sebastian Hutzenthaler. Danach folgten Energiekrise, Ukrainekrieg, Unsicherheiten mit Trumps Zollpolitik und gerade jetzt, wo man erste Anzeichen eines leichten wirtschaftlichen Aufschwungs sehen konnte, gibt es mit dem Krieg im Iran den nächsten Einbruch mit unabsehbaren Folgen, blickten die Kreisräte sorgenvoll in die Zukunft.

Grund zur Freude gab es dagegen in Geisenhausen, wo Martin Fischer in der Stichwahl das Amt des Bürgermeisters für die SPD erringen konnte und nun mit Peter Forstner (Neufahrn) und Sibylle Entwistle (Vilsbiburg) ein Bürgermeister-Trio im Landkreis Landshut bildet.

Die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller übernahm es, den beiden scheidenden Kreisräten Christel Engelhard und Franz Göbl zu danken, die beide 1996 mit ihr zusammen erstmals in den Kreistag gewählt wurden. „Ihr habt beide vielfältige Aufgaben als stellvertretende Fraktionsvorsitzende, als Mitglieder im Kreisausschuss und anderen Ausschüssen wie Bau-, Umwelt- oder Jugendhilfe-Ausschuss übernommen. Franz Göbl konnte dabei auch immer auf seinen großen Erfahrungsschatz aus 24 Jahren Bürgermeister-Amt in Buch am Erlbach zurückgreifen. Und Christel Engelhard, die eigentlich 2020 schon aufgehört hatte, musste für den zu früh verstorbenen Kreistagskollegen Hans Sarcher nachrücken und hat nun endgültig beschlossen, nicht wieder anzutreten. Ihr dankte Müller nicht nur für zwölf Jahre als stellvertretende Landrätin sondern auch für ihre Unterstützung bei der Kreistagswahl bei organisatorischen Aufgaben.
Bevor am 19. Mai der neue Kreistag zum ersten Mal zusammentritt, wird die neue Kreistagsfraktion noch beraten, wer für welche Ausschüsse und weiteren Ämter und Aufgaben vorgeschlagen wird, um die nächsten sechs Jahre erfolgreich zu arbeiten.

Fotograf: Hans Luger

 
 

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