SPD aus Stadt und Landkreis Landshut beim Abensberger Gillamoos mit Sigmar Gabriel

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Gillamoos 2010
Foto v. l. n. r.: Josef Kollmannsberger (stv. Kreisvorsitzender); Marianne Bontzol (Geschäftsstellenleiterin); Christian Steiner; Christian Ruppik (Jusos); Ignaz & Maria Willeitner (SPD Altdorf); Peter Schmid (SPD Ergoldsbach); Gerd Wischnowski; Anja König (Stadtverbandsvorsitzende Landshut); Herbert Lohmeyer (Vorsitzender AfB Landshut); Ruth Müller (Kreisvorsitzende SPD Landshut)

Atomkonzerne schöpfen Gewinne ab - der kleine Mann zahlt die Zeche.

YOUTUBE VIDEO: Gillamoos 2010: SPD Kundgebung mit Johanna Werner Muggendorfer - Florian Pronold - Sigmar Gabriel

Den Atomkompromiss der schwarz-gelben Bundesregierung hat Sigmar Gabriel beim politischen Gillamoos-Montag in Abensberg scharf kritisiert.

Die sieben Kernkraftwerke, die vor 1981 ans Netz gingen, sollen eine
Laufzeitverlängerung von acht Jahren erhalten.

„Ein Kompromiss sieht wahrlich anders aus" - so Sigmar Gabriel. Angela
Merkel habe vor der Meldung an die Presse noch mit den Atomkonzernen
telefoniert, ob sie mit der neuen Regelung einverständen wären. "In den
Chefetagen der vier Atomkonzerne knallten gestern Abend wohl die
Sektkorken", machte Garbriel deutlich. Von den fünf bayerischen Reaktoren fällt nur Isar I unter die 8-Jahres-Regelung und erhält somit eine Laufzeit bis 2019 und erwirtschaftet somit rund 100 Millionen Euro zusätzlichen Gewinn und produziert unzählige Tonnen Atommüll, von denen niemand weiß, wohin damit.

Die SPD aus Stadt und Landkreis Landshut war mit zahlreichen Mitgliedern auf dem Gillamoos vertreten und nutzte die Gelegenheit, mit Sigmar Gabriel über die aktuelle Situation in der Region Landshut zu sprechen. Der Landshuter Stadtrat hat eine Resolution zum Abschaltung von Isar I mehrheitlich befürwortet und die SPD im Landkreis Landshut hat diese Resolution als Antrag an den Kreistag eingereicht.

Die Laufzeitverlängerungen konterkarieren jegliche Bemühungen um eine
fortschrittliche Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien, waren sich die SPD-Mitglieder einig.

 
 

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